CTJ Meilenstein 2026 an den Tourismus-Service Fehmarn verliehen

Pressemitteilung

Dieses Jahr ging der „Meilenstein“ der journalistischen Vereinigung CTJ e.V. für sein nachhaltiges Entwicklungskonzept mit einem starken Campingtourismus an den Tourismus-Service Fehmarn. Die Auszeichnung fand anlässlich der Reise + Camping Messe 2026 in Essen statt.

Essen, 25.02.2026

Der 45. Meilenstein der Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten (CTJ e.V.) wurde am 25. Februar 2026 im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Messe „Reise + Camping“ in Essen (Deutschland) an Oliver Behncke, den Leiter des Tourismus-Service Fehmarn überreicht. Als Vertreter für das Campingparadies Fehmarn e.V. auf der Bühne: Gunnar Mehnert, Landesvorsitzender des Campingplatzverbandes Schleswig-Holstein und Mitglied des Camping-Paradies Fehmarn e.V.

Eine besondere Lage

Fehmarn ist eine Insel mit Charakter. Geprägt von Weite, Natur, Licht und Meer, aber ebenso von Menschen, die Verantwortung für diesen besonderen Lebens- und Urlaubsraum übernehmen. Sie ist die drittgrößte Insel Deutschlands und östlichster Punkt Schleswig-Holsteins. Mit 2.200 Sonnenstunden im Jahr bieten sich besonders den Campern wunderbare Möglichkeiten.

„Gemeinsam sind wir stark“

Der Tourismus-Service Fehmarn hat früh erkannt, dass nachhaltiger Erfolg im Tourismus nur dann möglich ist, wenn alle Akteure miteinander verbunden sind – Gemeinden, Leistungsträger, Gastgeber und nicht zuletzt die Gäste selbst. Ein zentrales Element dieses Ansatzes war und ist der Campingtourismus auf Fehmarn.

„Das Schöne ist, dass diese Kooperationen viele Gäste auf die Ferieninsel Fehmarn gebracht hat.“, so Oliver Behncke, Tourismusdirektor auf Fehrmarn. „Dabei geht es um das Wohl der Einheimischen und der Touristen“, so Behncke weiter.

Die stolzen Preisträger (Foto: S. Huber)

Camping auf Fehmarn ist seit Generationen ein fester Bestandteil der touristischen Identität der Insel. Für viele Gäste ist Camping der erste Kontakt mit Fehmarn, für manche der Beginn einer lebenslangen Verbundenheit. Das beweisen die Zahlen für das Jahr 2025 sehr deutlich: Von 461.801 Ankünften insgesamt fielen 208.000 und damit rund 45 % auf Camping. Insgesamt verzeichnete Fehmarn 2025 exakt 3.012.525 Übernachtungen, davon 1.274.677 Übernachtungen (42 %) im Bereich Camping. Der Tourismus-Service Fehmarn hat diesen Stellenwert nicht nur anerkannt, sondern ihn bewusst in sein nachhaltiges Entwicklungskonzept integriert.

Dialog & Durchhaltevermögen

Campingplätze wurden auf Fehmarn nicht als isolierte Angebote betrachtet, sondern als tragende Säulen eines ganzheitlichen Tourismus-Verständnisses. Was diesen Ansatz so besonders macht, ist seine Kontinuität. Über Jahrzehnte hinweg hat der Tourismus Service Fehmarn den Dialog mit den Campingplatzbetreibern gesucht, gepflegt und weiterentwickelt. Auf Augenhöhe, mit gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Ziel, Qualität, Naturverträglichkeit und Gastfreundschaft miteinander zu verbinden. Intensiv wird vom Tourismus-Service Fehmarn der stetige Austausch mit der Vereinigung Camping-Paradies gepflegt.

„Das Campingparadies besteht seit 1972 auf Fehmarn und bietet an 62 km Küste wunderbaren Urlaub. Die Campingplätze bieten in Ihrer Vielfalt ein umfassendes und abwechslungsreiches Programm für die Gäste.“ unterstreicht Gunnar Mehnart, Vorsitzender des Landesverbandes der Campingunternehmer.

Durch diesen Austausch der TSF mit Vereinigung der Campingplatzbetreiber auf Fehmarn, dem Camping-Paradies, entstand ein starkes Netzwerk, das die Vielfalt der Campinglandschaft bewahrt und gleichzeitig gemeinsame Standards und Perspektiven geschaffen hat.

Die Natur nutzen & schützen

Tourismusdirektor Oliver Behncke bedankt sich für die Auszeichnung. (Foto: S. Huber)

Einen besonderen Stellenwert in der Entwicklung nahm immer der Naturschutz ein. Das nachhaltige Entwicklungskonzept des Tourismus-Service Fehmarn zeigt sich dabei nicht in wohlklingenden Schlagworten, sondern in konkretem Handeln. In der sensiblen Balance zwischen Nutzung und Schutz der Natur. In der Förderung moderner, umweltbewusster Infrastruktur.
Die langfristige Planung, ist nicht auf kurzfristige Effekte, sondern auf dauerhafte Wertschöpfung für die Insel ausgerichtet. Der starke Campingtourismus ist dabei kein Gegensatz zur Nachhaltigkeit, sondern ihr lebendiger Ausdruck, denn wie keine andere Urlaubsform lebt Campingtourismus vom Erlebnis in der Natur.

Familienbetriebe für Nachhaltigkeit

Besonders hervorzuheben ist der Umgang mit der Vielfalt. Vom kleinen, familiengeführten Campingplatz bis hin zu größeren, modernen Anlagen – der Tourismus Service Fehmarn hat es verstanden, diese unterschiedlichen Profile zu verbinden, ohne sie zu nivellieren. Genau darin liegt seine Stärke: im Koordinieren, Unterstützen und Zusammenführen, nicht im Vereinheitlichen – und der Erfolg dieses Weges ist sichtbar und spürbar, immerhin gibt es auf Fehmarn 17 Campingplätze und 12 Wohnmobilstellplätze. Generationen von Camperinnen und Campern kehren immer wieder zurück, fühlen sich willkommen, verstanden und eingebunden. Viele betrachten Fehmarn längst nicht mehr nur als Urlaubsziel, sondern als zweiten Heimatort.

Ein Beispiel auch für andere Regionen

Der Tourismus Service Fehmarn steht damit beispielhaft für einen Tourismus, der Verantwortung übernimmt: für die Natur, für die Menschen vor Ort und für die Gäste. Sein nachhaltiges Entwicklungskonzept mit einem starken Campingtourismus hat Fehmarn geprägt und zukunftsfähig gemacht. Der Tourismus Service Fehmarn hat den Tourismus der Insel nicht nur organisiert, sondern ihm Haltung gegeben – nachhaltig, partnerschaftlich und im Sinne Fehmarns.

Deshalb ehrt die CTJ den Tourismus Service Fehmarn für sein nachhaltiges Entwicklungskonzept mit einem starken Campingtourismus mit dem Meilenstein 2026.


Über den Tourismus-Service Fehmarn

Ein Prost auf den Meilenstein.

Seit dem 1. Januar 2003 sind die ehemaligen Gemeinden Burg, Bannesdorf, Landkirchen und Westfehmarn zur Stadt Fehmarn vereint. Der Tourismus-Service Fehmarn ist ein Eigenbetrieb der Stadt Fehmarn gemäß nach der schleswig-holsteinischen Landesverordnung über Eigenbetriebe der Gemeinden. Topurismusdirektor Oliver Behncke verantwortet damit die touristische Arbeit auf der gesamten Insel.
Im Bereich Camping und Caravaning gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Camping Paradies Fehmarn e.V., in dem sich die Campingplätze zusammengeschlossen haben. Die Zeichen stehen in Fehmarn auf Wachstum, umso wichtiger ist die Nachhaltigkeit.. Die Insel ist für Reisende auf der Vogelfluglinie das Sprungbrett nach Skandinavien. Für die nordischen Nachbarn ist Fehmarn damit die erste Ferienregion auf deutscher Seite. Nur 45 Minuten braucht die Fähre von Puttgarden ins dänische Rødbyhavn. Diese Verbindung soll durch den Fehmarnbelt-Tunnel ersetzt werden, was die Fahrzeit auf 15 Minuten reduziert und die Region für skandinavische Touristen leichter erreichbar macht. Der Fehmarnsund-Tunnel wird dann die gleichnamige Brücke, auch Kleiderbügel genannt, ersetzen.

Kontakt:
Tourismus-Service Fehmarn
Zur Strandpromenade 4
23769 Fehmarn
www.fehmarn.de

Über die CTJ

Die Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten e.V. (CTJ) verleiht einmal jährlich den Meilenstein. Mit diesem nicht dotierten Preis zeichnet die Vereinigung Personen oder Organisationen aus, die sich in besonderer Weise um das Caravaning verdient gemacht haben.
Die CTJ besteht seit 1969. Es ist ein Zusammenschluss von Journalisten, die sich hauptsächlich mit dem Thema Reisen und Tourismus beschäftigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Caravaning, dem Reisen mit Wohnmobil und Wohnwagen. Als Fachverband gibt die CTJ ihren eigenen Presseausweis heraus, mit dem sich die Mitglieder als Fachjournalisten ausweisen können.

Kontakt
CTJ e.V. Geschäftsstelle
c/o CIVD e. V.
Thomas Nitsch
Hamburger Allee 14
60486 Frankfurt a.M.

Mail: geschaeftsstelle@c-t-j.eu
Tel.: +49 172/6947072

Alle Fotos sind von S. Huber. Die Veröffentlichung ist nur mit Namensnennung erlaubt.

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Presseinformation Verleihung des CTJ-Meilensteins 2025

Pressemitteilung

Der Meilenstein 2025 der Caravaning- und Touristik-Journalisten e.V. geht an den Touring Club Schweiz (TCS).

Essen, 19. Februar 2025

Foto: Susan HuberDieses Jahr ging der „Meilenstein“ der journalistischen Vereinigung CTJ e.V. für herausragende Leistungen an den TCS Camping in der Schweiz. Die Auszeichnung fand anlässlich der Reise + Camping Messe 2025 in Essen statt.

Der 44. Meilenstein der Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten (CTJ e.V.) wurde am 19. Februar im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Messe „Reise + Camping“ in Essen (Deutschland) an Oliver Grützner, Leiter Tourismus & Freizeit beim Touring Club Schweiz überreicht.

Für uns ist es eine grosse Ehre, diesen Meilenstein zu erhalten“, sagt Oliver Grützner. „Es freut uns, dass unser Engagement auch über die Grenzen hinaus positiv wahrgenommen wird.“

Foto: Susan HuberIn seiner Funktion hatte Grützner die Erfolgsstory der TCS Campings in den letzten Jahren wesentlich mitgeprägt. Im Jahr 2011 wurde die Neuorganisation des TCS Camping eingeleitet. 2013 folgte dann die Bündelung der 17 TCS Campingclubs im Dachverband des TCS Campingclub. Bei der anschließenden strategischen Neuausrichtung trennte man sich von unrentablen Objekten und bereinigte die Strukturen.

Ein einheitliches Erscheinungsbild und emotionale Camping-Erlebnisse sorgten für den notwendigen Erfolg. Trotz Glampings achten die Schweizer auf Nachhaltigkeit und Regionalität.

Foto: Susan HuberDer Vorsitzende Raymond Eckl und der geschäftsführende Vorstand Thomas Nitsch lobten in ihrer Laudatio das Bestreben des TCS, Camping nicht nur immer etwas besser machen zu wollen, sondern auch den Übergang von der Tradition in die Moderne geschafft zu haben. Dazu gehört auch die Bündelung der digitalen Campingaktivitäten mit Deutschland und den Niederlanden.

Über den TCS

Foto: Susan HuberDie Anfänge waren eher bescheiden. Der Touring Club Suisse wurde 1896 von Radfahrern in Genf gegründet, die den Fahrradtourismus fördern wollten. In den 1930er Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt des Clubs zum Auto. Im März 1949 kam aber die Sektion Camping im Touring Club hinzu. Zu ihrer Gründung waren sechs Zeltplätze am Start, von denen heute noch einer im Kanton Zürich existiert. Tatsächlich wurden damals die Zeichen der Zeit richtig erkannt. Camping boomte in der Schweiz, die Schweizer hatten einen ausgeprägten Drang hinaus in die Natur, was sie zu einer echten Camper Nation werden ließ.

Foto: Susan HuberUrsprünglich mit 680 Mitgliedern gestartet, sind es heute rund 28.000 Camping-Begeisterte, die sich in 17 regionalen Clubs des TCS organisieren. Heute werden 24 Campingplätze durch TCS Training & Freizeit AG betrieben. Vier Campingplätze werden durch die TCS Camping Clubs geführt. Zusammen generieren sie einen Jahresumsatz von 35 Millionen Schweizer Franken mit über einer Million Übernachtungen, was einem Marktanteil von 20 Prozent am Campingmarkt der Schweiz entspricht.

Über die CTJ

Foto: Susan HuberDie Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten e.V. (CTJ) verleiht einmal jährlich den Meilenstein. Mit diesem nicht dotierten Preis zeichnet die Vereinigung Personen oder Organisationen aus, die sich in besonderer Weise um das Caravaning verdient gemacht haben.

Die CTJ besteht seit 1969. Es ist ein Zusammenschluss von Journalisten, die sich hauptsächlich mit dem Thema Reisen und Tourismus beschäftigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Caravaning, dem Reisen mit Wohnmobil und Wohnwagen. Als Fachverband gibt die CTJ ihren eigenen Presseausweis heraus, mit dem sich die Mitglieder als Fachjournalisten ausweisen können.

 

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Presseinformation Verleihung des CTJ-Meilensteins 2024

Pressemitteilung

Der Meilenstein 2024 der Caravaning- und Touristik-Journalisten e.V. geht an den Deutschen Camping Club (DCC).

Essen, 28. Februar 2024

Der 43. Meilenstein der Caravaning- und Touristik Journalisten wurde am 28. Februar an den Deutschen Camping Club (DCC) verliehen. Nach mehrjähriger Unterbrechung war die Messe Essen wieder die alte Wirkungsstätte, wo bereits in den letzten 20 Jahren der Meilenstein vergeben wurde.

Die Auszeichnung für besondere Verdienste zur Förderung und Weiterentwicklung des Caravaning und Camping-Tourismus geht 2024 an den DCC für über 75 Jahre familienfreundliches Camping im Wandel der Zeit. Der Club brachte die Urlaubsform Camping den Menschen näher. „Wir können mit Stolz sagen, dass Camping heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen und der DCC hierzu einen gigantischen Beitrag geleistet hat“, lobten die CTJ-Vorstände Raymond Eckl und Thomas Nitsch bei der Übergabe anlässlich der Eröffnung der Camping + Reise in Essen.

1948 wurde der Verein in München von Dr. Max Eckert gegründet und wurde sehr schnell Mitglied im internationalen Campingverband FICC, ein erster Schritt zur Heranführung Deutschlands an Europa. Schon 1949 fand die erste nationale Rallye an den Staffelsee statt. 1953 erfolgte durch Eckerts Bemühungen ein Ministerialerlass zur Anerkennung und Förderung der Campingbewegung in der jungen Bundesrepublik. Im selben Jahr wurde auch die Clubzeitschrift Camping erstmals aufgelegt, die bis heute besteht, und im selben Jahr gab es auch erstmals den offiziellen Campingführer des DCC. Ab 1954 war der DCC auch Initiator der ersten deutschen Campingausstellungen beispielsweise in München, in Karlsruhe und Münster bis sie 1958 in Essen ankam und hier für immer blieb. Ab 1964 engagierte sich der DCC im Bau eigener Campingplätze. Verbraucherschutz wurde und wird beim DCC großgeschrieben. Zuerst war es 1970 der deutsche Campingpreis für Campingplätze und deren Besitzer. Er wurde 1996 um den DCC-Europapreis ergänzt und 2014 mit dem Preis in Platin nochmals veredelt. 1999 wurde erstmals der DCC-Sicherheitspreis verliehen, der an einen Hersteller geht. Das komplexe Prozedere zu erklären, würde den Rahmen sprengen. Ergänzt wurde dieser Preis 2021 um den DCC-Technik-Award und zuvor das DCC-Vertrauenssiegel für die Händlerschaft.

Heute liegt die Zahl der Ortsclubs bei 126 in insgesamt 21 Landesverbänden. Im ganzen DCC sind mehr Mitglieder aktiv als in den Ortsclubs, weil die Menschen die Vorteile des Clubs gerne nutzen, sich aber immer weniger im Vereinsleben engagieren. Daher engagiert sich der DCC heute auf www.camping-club.de. Hier stehen Details zur Historie bis hin zu interessanten Downloads und Wissensdatenbanken zur Verfügung. Die Mitglieder finden Verbindung zu den DCC-Landesverbänden sowie den Ortsclubs und allen Rallyetermine. Auf Instagram oder facebook erzählt der Club von Campingplätzen, berichten aus den Landesverbänden und macht auf Messen aufmerksam.

Im aktuellen Präsidium wird sehr viel Wert auf die Arbeit für Familien und Jugendliche gelegt. 2024 findet das 2. Bundes-Jugend- und Familienrallye statt. DCC-Präsident Dieter Albert amtiert inzwischen außerdem als FICC-Vizepräsident.

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Presseinformation Verleihung des CTJ-Meilensteins 2023

Pressemitteilung

Der Meilenstein 2023 der Caravaning- und Touristik-Journalisten e.V. geht an Thetford, für 50 Jahre Caravingkomfort in Europa.

Etten-Leur, 02. April 2023

Seit 60 Jahren gibt es Camping-Toiletten von Thetford und seit 50 Jahren haben sie ihr europäisches Basislager im niederländischen Etten-Leur. „Diese 50 Jahre stehen für eine beispiellose Erfolgsstory, was Hygiene und Komfort beim Caravaning anbelangt“, so der 1.Vorsitzende der CTJ e.V. Raymond Eckl in seiner Laudation bei der Überreichung des Meilensteins.

Als Frank Sargent 1963 in den USA die tragbare Campingtoilette erfand, war die Basis für die Erfolgsgeschichte der modernen Campinghygiene geschaffen. Als anerkannter Spezialist für tragbare Toiletten kam Thetford dann 1973, also vor 50 Jahren, auch nach Europa und die Porta Potti wurde hier schnell zum Verkaufsschlager. Der europäische Hauptsitz befindet sich seitdem im niederländischen Etten-Leur.

Das US-Unternehmen entwickelte sich in Folge zum unumstrittenen Marktführer bei mobilen Campingtoiletten, Kassettentoiletten für Caravaning und auch Toilettenzusätzen. 2002 entschied sich Thetford auch Kühlschränke im Europa-Sortiment anzubieten. Unterstützt von Marktteilnehmern, die aus Tradition ungern mit Monopolisten arbeitet, konnte sich das Unternehmen auch in diesem Marktsegmenten etablieren zählt mit dem wachsenden Erfolg bei den Kompressorkühlschränken als Marktführer in diesem Bereich. Mit dem Erwerb des in Großbritannien ansässigen Spinflo-Werks im Jahr 2006 konnte Thetford einen weiteren Markt öffnen, denn mit der Produktion von Kochgeräten, wurde das Portfolio sinnvoll erweitert. Aktuellstes Projekt ist Indus, das smarte Toilettensystem, das eine Zerhackertoilette mit verschiedenen Tanks und Entleerungssystemen clever kombiniert.

In Etten-Leur befinden sich heute das europäische Vertriebszentrum und die Produktion für Kühlschränke, Kassettentoiletten, Servicetüren sowie Toilettenzusätze und -Pflegeprodukte. Kocher kommen aus England. Gewachsen ist Thetford Europe besonders durch grenzüberschreitende Expansion. Mit dem Erwerb der italienischen Firma Tecma im Jahr 2004 entwickelte sich Thetford auch auf dem Marinemarkt zu einem bedeutenden Akteur. Das erste Büro in Australien wurde 2006 eröffnet, anschließend folgte 2013 ein Verkaufsbüro in China. Heute beschäftigt Thetford knapp 1.000 Mitarbeiter weltweit, 570 davon in den Niederlanden. Seit 2021 hat der Investor Monomoy Capital Partners das Unternehmen übernommen und Etten-Leur zur Konzernzentrale gemacht.

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Presseinformation Verleihung des CTJ-Meilensteins 2022

  • CTJ-Meilenstein 2022 für Frankana Freiko
  • 40 Jahre im Dienst des Campers immer Hand in Hand mit dem Fachhandel
  • Auszeichnung auf dem Caravan Salon in Düsseldorf verliehen

Düsseldorf, 27. August 2022

Der 41. Meilenstein der Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten geht an den Groß- und Versandhändler Frankana Freiko. Im Rahmen des Caravan Salons 2022 in Düsseldorf wurde er an die Geschäftsführer Klaus Büttner und Karsten Neumann übergeben. Die Auszeichnung, die für besondere Verdienste um die Förderung und Weiterentwicklung des Caravanings, Camping und Tourismus vergeben wird, ehrt das Unternehmen für 40 Jahre im Dienste des Campers immer Hand in Hand mit dem Fachhandel.

1982 haben Wilfried Neumann, Hans Geisendörfer, Dieter Galauke und Roman Angly aus der Not eine Tugend gemacht, da der damalige Arbeitgeber Knaus in finanzielle Schieflage geraten war, gründeten sie die Frankana Caravan und Freizeit GmbH. Ein erster Zubehörkatalog entstand – noch ohne Fotografien, aber Strichzeichnungen der Artikel. Der Katalog sollte gezielt den Caravanhandel als Kunden ansprechen. Heute sind dies weltweit über 3.000. Die ersten Firmenräume in Eibelstadt bei Würzburg wurden schnell zu klein und kurioserweise wurde das ehemalige Stammwerk von Knaus in Marktbreit schon 1983 der neue Standort.

Klaus Büttner und die Söhne von Wilfried Neumann und Hans Geißendörfer stießen zum Team. Mit der Wende 1989 bekommt Frankana eine Schwester, die Freiko – ein Kürzel aus Freizeit-Kochgeräte – bei der Klaus Büttner die Geschäftsführung übernimmt. 2012 platzt Frankana in Marktbreit aus allen Nähten. Freiko ist schon ein paar Jahre zuvor ins Industriegebiet bei Gollhofen gezogen. Dort ist weiterer Platz für ein Verwaltungsgebäude und 10.000 qm Lagerhalle. 2018 muss dies schon wieder erweitert werden. Beide Unternehmen stehen beim Fachhändler für sich, treten auf dem Markt aber gemeinsam auf. Die Firmen sind eng miteinander verbunden. Jährlich wird ein gemeinsamer Zubehörkatalog herausgebracht. 2022 hatte er 868 Seiten und 16.000 Artikel. Online umfasst das Sortiment mehr als 17.000 Artikel, die für einen Umsatz 2021 von über 140 Millionen Euro sorgten. Veranstaltungen und Messen werden gemeinsam geplant und umgesetzt. Neue Bauvorhaben im kommenden Jahr sollen eine weitere 5.000 qm große Halle mit 30 Büroarbeitsplätzen entstehen lassen. Danach verfügen Frankana Freiko zusammen über rund 40.000 qm Lagerfläche.

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2004 – Designer Manfred Lang – pro industria

Der Meilenstein ging 2004 an den profilierten Designer Manfred Lang aus Wiehl. Mit seiner Firma pro industria hat er sich für ein neues gestalterisches Design bei Freizeitfahrzeugen stark gemacht.

Neben Knaus, Eifelland, Wilk, Tabbert, Weinsberg, und Bürstner kann er Referenzen von Battenfeld, Becker Group/Happich, Curver, Dachstein, De Tomaso, Dräger, Elek GmbH, FFG, Gloria, Johnson Controls, Knaus, Leifheit, Villeroy&Boch, Parat, Pelikan, Richartz, Rowenta, Seitz, StebaElektrogeräte GmbH, Winkler&Dünnebier, Wilkinson, Wolf, Wolfcraft vorweisen.

CTJ Meilenstein 2002 geht an AL-KO für seinen Anteil an der Fahrzeugsicherheit 2002

„Diese Auszeichnung gilt auch meinen Mitarbeitern. Ich bin stolz auf ihre Leistung und bedanke mich dafür“. Freudig nahm AL-KO Vorstandsvorsitzender Kurt Kober den „Meilenstein 2002“ der Caravan-und Touristik-Journalisten (CTJ) bei der Eröffnung der Messe „Reise/Camping“ entgegen. Mit dem renommierten Preis ehren die Fachjournalisten seit 1984 Persönlichkeiten oder Institutionen für besondere Verdienste um Camping und Caravaning. „Die führende AL-KO Fahrzeugtechnik gehört zu diesem Kreis. Wenn heute sieben von zehn aller Wohnwagen und 30 bis 35 Prozent aller Wohnmobile bereits auf Chassis der schwäbischen Traditionsmarke aufgebaut sind, dann ist dies nicht zuletzt Ihrem Engagement zu verdanken“, würdigte Karl-Hugo Dierichs vom CTJ-Vorstand Kurt Kober in seiner Laudatio.

Mobiles Wohnen auf höchstem Niveau – getreu dieser Firmenphilosophie werde in den Entwicklungs- und Ingenieurabteilungen nach immer neuen und besseren Konzepten gesorgt. Viele richtungsweisende Ideen aus Kötz seien eng mit dem weltweit führenden Ruf der deutschen Freizeitfahrzeugindustrie verknüpft. Breitspurfahrwerk und Delta-Schräglenkerachse optimierten Straßenlage und Kurvenverhalten beim Gespann Zusätzliche Komponenten wie die Sicherheitskupplung dämpften das Schlingern und Nicken beim Überholen oder bei Seitenwind.

„Die jüngste für die Wohnmobiltechnik bedeutende Innovation, das AMC-Leichtbau-Chassis mit Tiefrahmen und Luftfederachsen“, so Dierichs, „rollt in bereits mehr als 60.000 Fahrzeugen auf der Erfolgsspur. Es bietet den Wohnmobilherstellern zugleich die Möglichkeit für eigenständige Lösungen wie etwa Versorgungsleitungen oder Stauraum für Sportgeräte im Doppelboden. Der Reisemobilist profitiert davon gleich mehrfach: streßfreies Fahren durch noch mehr Komfort, bis zu 100 Kilogramm Zuladung durch Gewichtsersparnis und weniger Spritverbrauch.“

Angesichts der steigenden Sicherheitsbemühungen appellierten die CTJ-Journalisten zugleich an die Politik, das Tempolimit für Gespanne und Reisemobile über 3,5 Tpnnen auf 100 km/h anzuheben. Die Laudatio erinnerte auch an Firmengründer Alois Kober, der 1931 mit einer Schmiede den Grundstein gelegt hatte. Von ihm ist das Firmenkürzel AL-KO abgeleitet. Seine drei Söhne, Herbert, Kurt und Willy, waren in den harten Jahren nach der Währungsreform seine engsten Mitarbeiter, als er mit der Serienfertigung von Handbremshebeln für landwirtschaftliche Anhänger
einen Neuanfang für den Kleinbetrieb suchte. Als ein schwerer Verkehrsunfall Vater und Bruder Herbert lange ans Krankenlager fesselte, ergriff der damals 16-Jährige Kurt die Initiative und verkaufte die ersten Bremshebel von Tür zu Tür. Das brüderliche Kober-Trio teilt sich bis heute die Leitung des kerngesunden Familienunternehmens, das längst als Global-Player eine wichtige Rolle spielt. Mit 40 Gesellschaften und 3800
Mitarbeitern an 31 Standorten in 16 Ländern ist die AL-KO Gruppe präsent, wo es um Fahrzeugtechnik, gehobenen Garten- und Hobbybedarf sowie um Luft- und Klimatechnik für Gebäude und Ozeandampfer geht.

Zu den ersten Gratulanten zählte Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger, der zuvor Kurt Kober in der Camperhochburg Essen herzlich begrüßt hatte. 34 Jahre zuvor, auf dem Essener Caravan-Salon 1968, hatte die AL-KO–Premiere mit Achsen, Auflaufeinrichtungen und Rahmenfahrgestellen
die beispiellose Sicherheits- und Qualitätskampagne in der Wohnwagen- und Reisemobilbranche eingeläutet. Keltischer Folk von Miller`s Jug-Band aus Nova Scotia umrahmte die Feier auf dem Messestand von Kanada.