CTJ Meilenstein 2026 an den Tourismus-Service Fehmarn verliehen

Pressemitteilung

Dieses Jahr ging der „Meilenstein“ der journalistischen Vereinigung CTJ e.V. für sein nachhaltiges Entwicklungskonzept mit einem starken Campingtourismus an den Tourismus-Service Fehmarn. Die Auszeichnung fand anlässlich der Reise + Camping Messe 2026 in Essen statt.

Essen, 25.02.2026

Der 45. Meilenstein der Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten (CTJ e.V.) wurde am 25. Februar 2026 im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Messe „Reise + Camping“ in Essen (Deutschland) an Oliver Behncke, den Leiter des Tourismus-Service Fehmarn überreicht. Als Vertreter für das Campingparadies Fehmarn e.V. auf der Bühne: Gunnar Mehnert, Landesvorsitzender des Campingplatzverbandes Schleswig-Holstein und Mitglied des Camping-Paradies Fehmarn e.V.

Eine besondere Lage

Fehmarn ist eine Insel mit Charakter. Geprägt von Weite, Natur, Licht und Meer, aber ebenso von Menschen, die Verantwortung für diesen besonderen Lebens- und Urlaubsraum übernehmen. Sie ist die drittgrößte Insel Deutschlands und östlichster Punkt Schleswig-Holsteins. Mit 2.200 Sonnenstunden im Jahr bieten sich besonders den Campern wunderbare Möglichkeiten.

„Gemeinsam sind wir stark“

Der Tourismus-Service Fehmarn hat früh erkannt, dass nachhaltiger Erfolg im Tourismus nur dann möglich ist, wenn alle Akteure miteinander verbunden sind – Gemeinden, Leistungsträger, Gastgeber und nicht zuletzt die Gäste selbst. Ein zentrales Element dieses Ansatzes war und ist der Campingtourismus auf Fehmarn.

„Das Schöne ist, dass diese Kooperationen viele Gäste auf die Ferieninsel Fehmarn gebracht hat.“, so Oliver Behncke, Tourismusdirektor auf Fehrmarn. „Dabei geht es um das Wohl der Einheimischen und der Touristen“, so Behncke weiter.

Die stolzen Preisträger (Foto: S. Huber)

Camping auf Fehmarn ist seit Generationen ein fester Bestandteil der touristischen Identität der Insel. Für viele Gäste ist Camping der erste Kontakt mit Fehmarn, für manche der Beginn einer lebenslangen Verbundenheit. Das beweisen die Zahlen für das Jahr 2025 sehr deutlich: Von 461.801 Ankünften insgesamt fielen 208.000 und damit rund 45 % auf Camping. Insgesamt verzeichnete Fehmarn 2025 exakt 3.012.525 Übernachtungen, davon 1.274.677 Übernachtungen (42 %) im Bereich Camping. Der Tourismus-Service Fehmarn hat diesen Stellenwert nicht nur anerkannt, sondern ihn bewusst in sein nachhaltiges Entwicklungskonzept integriert.

Dialog & Durchhaltevermögen

Campingplätze wurden auf Fehmarn nicht als isolierte Angebote betrachtet, sondern als tragende Säulen eines ganzheitlichen Tourismus-Verständnisses. Was diesen Ansatz so besonders macht, ist seine Kontinuität. Über Jahrzehnte hinweg hat der Tourismus Service Fehmarn den Dialog mit den Campingplatzbetreibern gesucht, gepflegt und weiterentwickelt. Auf Augenhöhe, mit gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Ziel, Qualität, Naturverträglichkeit und Gastfreundschaft miteinander zu verbinden. Intensiv wird vom Tourismus-Service Fehmarn der stetige Austausch mit der Vereinigung Camping-Paradies gepflegt.

„Das Campingparadies besteht seit 1972 auf Fehmarn und bietet an 62 km Küste wunderbaren Urlaub. Die Campingplätze bieten in Ihrer Vielfalt ein umfassendes und abwechslungsreiches Programm für die Gäste.“ unterstreicht Gunnar Mehnart, Vorsitzender des Landesverbandes der Campingunternehmer.

Durch diesen Austausch der TSF mit Vereinigung der Campingplatzbetreiber auf Fehmarn, dem Camping-Paradies, entstand ein starkes Netzwerk, das die Vielfalt der Campinglandschaft bewahrt und gleichzeitig gemeinsame Standards und Perspektiven geschaffen hat.

Die Natur nutzen & schützen

Tourismusdirektor Oliver Behncke bedankt sich für die Auszeichnung. (Foto: S. Huber)

Einen besonderen Stellenwert in der Entwicklung nahm immer der Naturschutz ein. Das nachhaltige Entwicklungskonzept des Tourismus-Service Fehmarn zeigt sich dabei nicht in wohlklingenden Schlagworten, sondern in konkretem Handeln. In der sensiblen Balance zwischen Nutzung und Schutz der Natur. In der Förderung moderner, umweltbewusster Infrastruktur.
Die langfristige Planung, ist nicht auf kurzfristige Effekte, sondern auf dauerhafte Wertschöpfung für die Insel ausgerichtet. Der starke Campingtourismus ist dabei kein Gegensatz zur Nachhaltigkeit, sondern ihr lebendiger Ausdruck, denn wie keine andere Urlaubsform lebt Campingtourismus vom Erlebnis in der Natur.

Familienbetriebe für Nachhaltigkeit

Besonders hervorzuheben ist der Umgang mit der Vielfalt. Vom kleinen, familiengeführten Campingplatz bis hin zu größeren, modernen Anlagen – der Tourismus Service Fehmarn hat es verstanden, diese unterschiedlichen Profile zu verbinden, ohne sie zu nivellieren. Genau darin liegt seine Stärke: im Koordinieren, Unterstützen und Zusammenführen, nicht im Vereinheitlichen – und der Erfolg dieses Weges ist sichtbar und spürbar, immerhin gibt es auf Fehmarn 17 Campingplätze und 12 Wohnmobilstellplätze. Generationen von Camperinnen und Campern kehren immer wieder zurück, fühlen sich willkommen, verstanden und eingebunden. Viele betrachten Fehmarn längst nicht mehr nur als Urlaubsziel, sondern als zweiten Heimatort.

Ein Beispiel auch für andere Regionen

Der Tourismus Service Fehmarn steht damit beispielhaft für einen Tourismus, der Verantwortung übernimmt: für die Natur, für die Menschen vor Ort und für die Gäste. Sein nachhaltiges Entwicklungskonzept mit einem starken Campingtourismus hat Fehmarn geprägt und zukunftsfähig gemacht. Der Tourismus Service Fehmarn hat den Tourismus der Insel nicht nur organisiert, sondern ihm Haltung gegeben – nachhaltig, partnerschaftlich und im Sinne Fehmarns.

Deshalb ehrt die CTJ den Tourismus Service Fehmarn für sein nachhaltiges Entwicklungskonzept mit einem starken Campingtourismus mit dem Meilenstein 2026.


Über den Tourismus-Service Fehmarn

Ein Prost auf den Meilenstein.

Seit dem 1. Januar 2003 sind die ehemaligen Gemeinden Burg, Bannesdorf, Landkirchen und Westfehmarn zur Stadt Fehmarn vereint. Der Tourismus-Service Fehmarn ist ein Eigenbetrieb der Stadt Fehmarn gemäß nach der schleswig-holsteinischen Landesverordnung über Eigenbetriebe der Gemeinden. Topurismusdirektor Oliver Behncke verantwortet damit die touristische Arbeit auf der gesamten Insel.
Im Bereich Camping und Caravaning gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Camping Paradies Fehmarn e.V., in dem sich die Campingplätze zusammengeschlossen haben. Die Zeichen stehen in Fehmarn auf Wachstum, umso wichtiger ist die Nachhaltigkeit.. Die Insel ist für Reisende auf der Vogelfluglinie das Sprungbrett nach Skandinavien. Für die nordischen Nachbarn ist Fehmarn damit die erste Ferienregion auf deutscher Seite. Nur 45 Minuten braucht die Fähre von Puttgarden ins dänische Rødbyhavn. Diese Verbindung soll durch den Fehmarnbelt-Tunnel ersetzt werden, was die Fahrzeit auf 15 Minuten reduziert und die Region für skandinavische Touristen leichter erreichbar macht. Der Fehmarnsund-Tunnel wird dann die gleichnamige Brücke, auch Kleiderbügel genannt, ersetzen.

Kontakt:
Tourismus-Service Fehmarn
Zur Strandpromenade 4
23769 Fehmarn
www.fehmarn.de

Über die CTJ

Die Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten e.V. (CTJ) verleiht einmal jährlich den Meilenstein. Mit diesem nicht dotierten Preis zeichnet die Vereinigung Personen oder Organisationen aus, die sich in besonderer Weise um das Caravaning verdient gemacht haben.
Die CTJ besteht seit 1969. Es ist ein Zusammenschluss von Journalisten, die sich hauptsächlich mit dem Thema Reisen und Tourismus beschäftigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Caravaning, dem Reisen mit Wohnmobil und Wohnwagen. Als Fachverband gibt die CTJ ihren eigenen Presseausweis heraus, mit dem sich die Mitglieder als Fachjournalisten ausweisen können.

Kontakt
CTJ e.V. Geschäftsstelle
c/o CIVD e. V.
Thomas Nitsch
Hamburger Allee 14
60486 Frankfurt a.M.

Mail: geschaeftsstelle@c-t-j.eu
Tel.: +49 172/6947072

Alle Fotos sind von S. Huber. Die Veröffentlichung ist nur mit Namensnennung erlaubt.

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Presseinformation Verleihung des CTJ-Meilensteins 2025

Pressemitteilung

Der Meilenstein 2025 der Caravaning- und Touristik-Journalisten e.V. geht an den Touring Club Schweiz (TCS).

Essen, 19. Februar 2025

Foto: Susan HuberDieses Jahr ging der „Meilenstein“ der journalistischen Vereinigung CTJ e.V. für herausragende Leistungen an den TCS Camping in der Schweiz. Die Auszeichnung fand anlässlich der Reise + Camping Messe 2025 in Essen statt.

Der 44. Meilenstein der Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten (CTJ e.V.) wurde am 19. Februar im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Messe „Reise + Camping“ in Essen (Deutschland) an Oliver Grützner, Leiter Tourismus & Freizeit beim Touring Club Schweiz überreicht.

Für uns ist es eine grosse Ehre, diesen Meilenstein zu erhalten“, sagt Oliver Grützner. „Es freut uns, dass unser Engagement auch über die Grenzen hinaus positiv wahrgenommen wird.“

Foto: Susan HuberIn seiner Funktion hatte Grützner die Erfolgsstory der TCS Campings in den letzten Jahren wesentlich mitgeprägt. Im Jahr 2011 wurde die Neuorganisation des TCS Camping eingeleitet. 2013 folgte dann die Bündelung der 17 TCS Campingclubs im Dachverband des TCS Campingclub. Bei der anschließenden strategischen Neuausrichtung trennte man sich von unrentablen Objekten und bereinigte die Strukturen.

Ein einheitliches Erscheinungsbild und emotionale Camping-Erlebnisse sorgten für den notwendigen Erfolg. Trotz Glampings achten die Schweizer auf Nachhaltigkeit und Regionalität.

Foto: Susan HuberDer Vorsitzende Raymond Eckl und der geschäftsführende Vorstand Thomas Nitsch lobten in ihrer Laudatio das Bestreben des TCS, Camping nicht nur immer etwas besser machen zu wollen, sondern auch den Übergang von der Tradition in die Moderne geschafft zu haben. Dazu gehört auch die Bündelung der digitalen Campingaktivitäten mit Deutschland und den Niederlanden.

Über den TCS

Foto: Susan HuberDie Anfänge waren eher bescheiden. Der Touring Club Suisse wurde 1896 von Radfahrern in Genf gegründet, die den Fahrradtourismus fördern wollten. In den 1930er Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt des Clubs zum Auto. Im März 1949 kam aber die Sektion Camping im Touring Club hinzu. Zu ihrer Gründung waren sechs Zeltplätze am Start, von denen heute noch einer im Kanton Zürich existiert. Tatsächlich wurden damals die Zeichen der Zeit richtig erkannt. Camping boomte in der Schweiz, die Schweizer hatten einen ausgeprägten Drang hinaus in die Natur, was sie zu einer echten Camper Nation werden ließ.

Foto: Susan HuberUrsprünglich mit 680 Mitgliedern gestartet, sind es heute rund 28.000 Camping-Begeisterte, die sich in 17 regionalen Clubs des TCS organisieren. Heute werden 24 Campingplätze durch TCS Training & Freizeit AG betrieben. Vier Campingplätze werden durch die TCS Camping Clubs geführt. Zusammen generieren sie einen Jahresumsatz von 35 Millionen Schweizer Franken mit über einer Million Übernachtungen, was einem Marktanteil von 20 Prozent am Campingmarkt der Schweiz entspricht.

Über die CTJ

Foto: Susan HuberDie Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten e.V. (CTJ) verleiht einmal jährlich den Meilenstein. Mit diesem nicht dotierten Preis zeichnet die Vereinigung Personen oder Organisationen aus, die sich in besonderer Weise um das Caravaning verdient gemacht haben.

Die CTJ besteht seit 1969. Es ist ein Zusammenschluss von Journalisten, die sich hauptsächlich mit dem Thema Reisen und Tourismus beschäftigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Caravaning, dem Reisen mit Wohnmobil und Wohnwagen. Als Fachverband gibt die CTJ ihren eigenen Presseausweis heraus, mit dem sich die Mitglieder als Fachjournalisten ausweisen können.

 

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Hans-Jürgen Hess mit 78 Jahren verstorben

Am 09.12.2022 ist Hans-Jürgen Hess im Alter von 78 Jahren verstorben. Der Journalist und ehemalige Vorsitzende der CTJ war ein Urgestein der Caravaning-Branche und hat sich um den Förderung des Reisemobiltourismus verdient gemacht.

Den gebürtigen Braunschweiger verschlug es durch seine Tätigkeit bei verschiedenen Tageszeitungen nach Stuttgart. Schon bald fand er im Caravaning seine Leidenschaft. Hans-Jürgen Hess wurde Pressesprecher des VDWH, dem Verband Deutscher Wohnwagen- und Wohnmobilhersteller e.V. – der Vorgängerorganisation des heutigen CIVD. Später wechselte Hess zurück in das redaktionelle Tagesgeschäft und wurde Mitbegründer der Zeitschrift Camping, Cars und Caravans bei DoldeMedien, die er anschließend maßgeblich mit aufbaute. Dort stieg er bis zum Verlagsleiter auf. Hess wechselte zum Deutschen Caravaning Handels-Verband e.V. (DCHV), dessen Geschicke er als Geschäftsführer leitete. Anschließend schrieb er für die Motor Presse Stuttgart insbesondere für die Promobil.

Mit dem Reisemobiltourismus hatte Hans-Jürgen Hess sein Steckenpferd gefunden. Besonders lag ihm die Weiterentwicklung von Reisemobil-Stellplätzen am Herzen. Schon 1987 erstellte er im Auftrag des VDWH das erste Stellplatzverzeichnis mit 77 Stellplätzen. So war es nicht ungewöhnlich, dass er während seiner Dienstreisen lieber im Wohnmobil auf Stellplätzen übernachtete, als in Hotels. Die Plätze wurden dann ausführlich beschrieben und bewertet. Durch seine Nähe zur Szene kannte er die Sorgen und Nöte der Stellplatzbetreiber ebenso, wie die Anforderungen der Reisenden an einen modernen Stellplatz. Sein ständiges Engagement brachte ihm schnell den Spitznamen „Stellplatzpapst“ ein. Auf seine Initiative hin wurden die Auszeichnungen „Stellplatz des Monats“ bzw. „Stellplatz des Jahres“ vergeben.

Nebenbei engagiert sich Hans-Jürgen Hess in dem Fachverband CTJ, der Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten, dessen erster Vorsitzender er bis Mitte der 1990er Jahre war. Ab 2008 war dann bis 2011 als geschäftsführender Vorsitzender der CTJ tätig. Auch in dieser Tätigkeit verstand er sich als Förderer der Branche und versuchte mit neuen Ideen, Messen, Touristiker, Hersteller und branchenfremde Journalisten für das Thema Caravaning zu begeistern. Jahrelang war Hess zudem einer der Laudatoren bei der Verleihung des CTJ Meilensteins.

Mit dem offiziellen Eintritt in den Ruhestand kaufte Hess ein Haus in Mecklenburg-Vorpommern und erfüllte sich mit dem neuen Wohnsitz an der Küste einen persönlichen Traum. Dabei war es mehr ein Unruhestand, denn seinem Steckenpferd, der Berichterstattung über Stellplätze, blieb er bis zu seinem Tod treu. Dem hektischen Redaktionsalltag hatte er aber den Rücken gekehrt. Hans-Jürgen Hess schrieb seine Geschichten von zu Hause, wo er im Alter von 78 Jahren plötzlich verstarb. Seinem Wunsch entsprechend, wird er in kleinem Kreis auf See beigesetzt.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Unser tief empfundenes Beileid gilt den Angehörigen.

Presseinformation Verleihung des CTJ-Meilensteins 2022

  • CTJ-Meilenstein 2022 für Frankana Freiko
  • 40 Jahre im Dienst des Campers immer Hand in Hand mit dem Fachhandel
  • Auszeichnung auf dem Caravan Salon in Düsseldorf verliehen

Düsseldorf, 27. August 2022

Der 41. Meilenstein der Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten geht an den Groß- und Versandhändler Frankana Freiko. Im Rahmen des Caravan Salons 2022 in Düsseldorf wurde er an die Geschäftsführer Klaus Büttner und Karsten Neumann übergeben. Die Auszeichnung, die für besondere Verdienste um die Förderung und Weiterentwicklung des Caravanings, Camping und Tourismus vergeben wird, ehrt das Unternehmen für 40 Jahre im Dienste des Campers immer Hand in Hand mit dem Fachhandel.

1982 haben Wilfried Neumann, Hans Geisendörfer, Dieter Galauke und Roman Angly aus der Not eine Tugend gemacht, da der damalige Arbeitgeber Knaus in finanzielle Schieflage geraten war, gründeten sie die Frankana Caravan und Freizeit GmbH. Ein erster Zubehörkatalog entstand – noch ohne Fotografien, aber Strichzeichnungen der Artikel. Der Katalog sollte gezielt den Caravanhandel als Kunden ansprechen. Heute sind dies weltweit über 3.000. Die ersten Firmenräume in Eibelstadt bei Würzburg wurden schnell zu klein und kurioserweise wurde das ehemalige Stammwerk von Knaus in Marktbreit schon 1983 der neue Standort.

Klaus Büttner und die Söhne von Wilfried Neumann und Hans Geißendörfer stießen zum Team. Mit der Wende 1989 bekommt Frankana eine Schwester, die Freiko – ein Kürzel aus Freizeit-Kochgeräte – bei der Klaus Büttner die Geschäftsführung übernimmt. 2012 platzt Frankana in Marktbreit aus allen Nähten. Freiko ist schon ein paar Jahre zuvor ins Industriegebiet bei Gollhofen gezogen. Dort ist weiterer Platz für ein Verwaltungsgebäude und 10.000 qm Lagerhalle. 2018 muss dies schon wieder erweitert werden. Beide Unternehmen stehen beim Fachhändler für sich, treten auf dem Markt aber gemeinsam auf. Die Firmen sind eng miteinander verbunden. Jährlich wird ein gemeinsamer Zubehörkatalog herausgebracht. 2022 hatte er 868 Seiten und 16.000 Artikel. Online umfasst das Sortiment mehr als 17.000 Artikel, die für einen Umsatz 2021 von über 140 Millionen Euro sorgten. Veranstaltungen und Messen werden gemeinsam geplant und umgesetzt. Neue Bauvorhaben im kommenden Jahr sollen eine weitere 5.000 qm große Halle mit 30 Büroarbeitsplätzen entstehen lassen. Danach verfügen Frankana Freiko zusammen über rund 40.000 qm Lagerfläche.

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Reimo Gründer Günter Holona verstorben

Heute erreichte die Redaktion die Nachricht, dass der Reimo Gründer Günter Holona am 30. Mai 2020 nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren verstorben ist. Holona startete mit Reimo im Jahr 1980 und war auch im 40. Jahr des Bestehens noch aktiv als Geschäftsführer tätig.

Bereits in jungen Jahren hatte der wassersportbegeisterte Student sein erstes Reisemobil selbst ausgebaut. Eigentlich wollte Günter Holona Lehrer werden. Nach Abschluss der Ausbildung kam es aber zu einem überraschenden Karrieende. Das Land Hessen hatte einen Einstellungsstopp für Lehrer verhängt. Eine Alternative musste her, also wurde das Hobby zum Beruf. Da die am Markt erhältlichen Komponenten, insbesondere die Hoch- bzw. Schlafdächer, den Ansprüchen von Günter Holona nicht genügten, fertigte er bald eigene Produkte.

Im Laufe von 40 Jahren ist aus Reimo ein großes, international agierendes Unternehmen geworden. Dabei ist der Selbstausbau von Reisemobilen nach wie vor ein wichtiges Standbein. Zusätzlich bietet Reimo ein umfangreiches Zubehörangebot mit einem mehr als 1.000 Seiten umfassenden Katalog. Außerdem ist Reimo Importeur der Marken Adria und Sunliving, die über ein Händlernetz und eigene Handelsbetriebe vermarktet werden.

Der Tod von Günter Holona ist ein großer Verlust für die Caravaning-Branche. Unser Beileid gilt seiner Familien und den Angehörigen.

Weitere Infos: www.reimo.com

Pierluigi Alinari verstorben

Pierluigi Alinari

Am frühen Vormittag des ersten Mai 2020 ist Pierluigi Alinari verstorben. Alinari war einer der letzten großen Unternehmer in der europäischen Reisemobilbranche. Seit 1980 waren die Freizeitfahrzeuge der bekannten Marken Caravan International, McLouis, Mobilvetta, Elnagh, Joint, Dream das Ergebnis seiner Ideen und seiner Leidenschaft.

Unruhestand

Alinari war bereits einmal in den Ruhestand gegangen. Lange hielt es den umtriebiegen Italiener aber nicht zu Hause. Mit der Marke P.L.A. (PierLuigi Alinari) die seinen Namen trug, startete er im Rentenalter nochmals durch und war so erfolgreich, dass er nach einigen Jahren sogar Giottiline übernehmen konnte.

Alinari hat im Februar 2020 sein 85. Lebensjahr vollendet. Bereits vor zwei Jahren hatte er sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Mittlerweile ist die Firma an die französische Rapido-Gruppe verkauft worden. Damit ist der Fortbestand seiner Unternehmungen auch zukünftig gesichert.

Ein Leben für das Caravaning

Pierluigi Alinari hat sich sein Leben lang für den Caravaning-Tourismus stark gemacht und auch mit Hingabe gelebt. Er genoß hohes Ansehen bei Mitarbeitern, Kollegen und Wettbewerbern. Neben seinen unzähligen beruflichen Aktivitäten engagierte er sich auch politisch und widmete sich sozialen Aktivitäten auch über das toskanische Val d ‘ Elsa hinaus.

Unser Mitgefühl gilt neben den Mitarbeitern vor allem der Familie, insbesondere seiner Frau Graziella.

Weitere Infos: www.placamper.it, www.giottiline.com

Branchen-Urgestein Gerhard Reisch verstorben

Am 5. März 2020 ist Gerhard Reisch im Alter von 81 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Gerhard Reisch war nicht nur ein Urgestein der Branche sondern auch ein echtes Original. Es dürfte kaum jemanden in der Branche gegeben haben, den er nicht kannte. Und alle kannten ihn.

Gerhard Reisch war eine echte Frohnatur, der die Branche maßgeblich und nachhaltig mit geprägt hat. Er setzte sich stets für die Weiterentwicklung des Reisemobiltourismus ein und wurde nicht müde, von der Politik mehr Stellplätze zu fordern. Gleichzeitig versuchte er die Camper zusammen zu bringen. Nicht nur, dass er in Schweinfurt den ersten Reisemobilclub in der Region gründete, er organisierte auch eine Reihe von Clou-Reisen, und auch das erste Fendt-Treffen 1995 war seine Kreation. Im European Motorhome Club (EMHC) war Reisch im Vorstand. Als dessen „Reiseminister“ organisierte er zahlreiche Treffen und Reisen und hielt die Fahnen des Euro Motorhome Clubs auf zahlreichen Messen hoch. Ob nach Italien, Großbritannien oder Skandinavien: die Touren zeichneten sich immer durch Abwechslungsreichtum und tolle Programme aus. Ob Messen oder Reisen: Immer mit an seiner Seite war Ehefrau Maria, die auch in der Firma eine tragende Rolle spielte.

Aus der Geschichte des Caravan Salons ist Gerhard Reisch nicht wegzudenken. „Außer am ersten habe ich bisher an allen Caravan-Salons teilgenommen“, war Gerhard Reisch immer sichtlich stolz. Auch am ersten Salon hätte der damals noch junge Gerhard Reisch gerne teilgenommen, wie er selbst verriet. Er besaß aber noch keine Krawatte. Heute kaum vorstellbar, bestand damals für Verkäufer eine Krawatten-Pflicht und somit durfte Reisch nicht teilnehmen.

„Früher schliefen wir nachts in den ausgeräumten Regalen des Messestandes, um das Geld einer Übernachtung für andere gesellschaftliche Dinge zu sparen“, sagte Gerhard Reisch über die Messen der 70er Jahre.

Der gelernte Bäcker startete seine Karriere in der Campingbranche bei der Firma Campinggaz, für die er in den 1960er Jahren tätig war. Nach einer kurzen Unterbrechung übernahm Reisch die Deutschland-Vertretung für Optimus-Spiritus- und -Benzinkocher. Aus diesem Geschäft wuchs ein florierendes Unternehmen. Die Firma Freizeit Reisch begann in der Folgezeit auch Leuchten, Wasserpumpen, Kocher, Kühlschränke zu  vertreiben. Reisch zählte viele Hersteller zu seinen Kunden. Seinen großen Coup landete er, als er die Deutschlandvertretung der schwedischen Firma Alde übernehmen konnte. Die wird mittlerweile von seinem Sohn Christian und dessen Familie weitergeführt.

Kein Grund für den geborenen Hessen in den Ruhestand zu gehen. Gerade Reisemobilisten ist Freizeit Reisch durch die Holiday-Clean ein Begriff. In vielen Ländern sorgen die Strom- und Versorgungssäulen auf den Stell- und Campingplätzen für Komfort und Hygiene.

Für sein Engagement wurde Gerhard Reisch vielfach ausgezeichnet. So ist er unter anderem Preisträger des Branchen-Oskars „Lupo“ und wurde 2017 auf dem Caravan Salon als „Persönlichkeit des Jahres“ ausgezeichnet. Die Vereinigung der Caravaning- und Touristikjournalisten (CTJ) verlieh Gerhard Reisch 2009 den Meilenstein für sein Lebenswerk.

EMHC-Präsident Dieter Steinacker kondolierte Ehefrau Maria Reisch zum Tod ihres allseits beliebten Mannes: „Es hat sich im höchsten Maß um die Reisemobilwelt verdient gemacht.“

Nordsee Tourismus kooperiert mit NORDSEE Restaurants

  • Nordsee Tourismus verstärkt Auslandswerbung und kooperiert mit NORDSEE Restaurants in Österreich
  • Gemeinsames Gewinnspiel ab sofort in allen NORDSEE Restaurants in Österreich gestartet
Bild (von links nach rechts): Olaf Raffel, Geschäftsführer Tourismus Marketing Service Büsum GmbH, Alexander Pietsch, Geschäftsführer von NORDSEE Österreich, Moritz Luft Geschäftsführer Sylt Marketing GmbH, Frank Timpe, Vorstand der AmrumTouristik AöR bei der Vorstellung von Kooperation und Gewinnspiel auf der Ferienmesse im Januar 2020 in Wien.

V.l.n.r: Olaf Raffel, Geschäftsführer Tourismus Marketing Service Büsum GmbH, Alexander Pietsch, Geschäftsführer von NORDSEE Österreich, Moritz Luft Geschäftsführer Sylt Marketing GmbH, Frank Timpe, Vorstand der AmrumTouristik AöR bei der Vorstellung von Kooperation und Gewinnspiel auf der Ferienmesse im Januar 2020 in Wien.

Die NORDSEE Restaurants führen von Ende Februar 2020 bis Anfang April 2020 gemeinsam mit der Urlaubsregion Nordsee Schleswig-Holstein ein großes Gewinnspiel durch. Die Kunden können dabei eine Traumreise nach Büsum in das Hotel Lighthouse gewinnen.

„Die NORDSEE Filialen in Österreich als Kooperationspartner gewonnen zu haben, begeistert uns, weil wir wunderbar potentielle Feriengäste auf die Attraktivität unserer Region aufmerksam machen können. Durch die Aktion haben wir die Möglichkeit, gezielt und effektiv für unsere Region zu werben.“ führt Frank Ketter, Geschäftsführer der Nordsee-Tourismus-Service GmbH, aus. Olaf Raffel, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Service GmbH ergänzt: „Unsere Nordsee-Werbebroschüren liegen dann auch in den Restaurants aus und machen Lust auf einen Nordsee-Urlaub, z.B. in Büsum.“
Anlässlich der Präsentation der Nordsee Urlaubsorte auf der Ferienmesse in Wien trafen die Geschäftsführer Olaf Raffel, (Tourismus Marketing Service Büsum GmbH), Moritz Luft, (Sylt Marketing GmbH), Frank Timpe (AmrumTouristik AöR) den Geschäftsführer von NORDSEE Österreich, Herrn Alexander Pietsch zu einem Kooperationstreffen.

Infos: www.nordseetourismus.de

ITB Berlin und Genfer Auto-Salon abgesagt

(Foto: ITB)

Die ITB 2020 ist abgesagt. (Foto: ITB)

Nachdem die Schweizer Regierung Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmen mit sofortiger Wirkung untersagt hatte, musste auch der Genfer Auto-Salon abgesagt werden. Als eine der wichtigsten Fahrzeugmessen der Welt verzeichnet die GIMS (Gend International Motor Show) rund 600.000 Besucher.

Sobene wurde bekannt, dass auch die ITB 2020 nicht stattfinden wird. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 haben sich das Bundesgesundheits- und das Bundeswirtschaftsministerium dafür ausgesprochen, die ITB Berlin abzusagen. Das zuständige Gesundheitsamt von Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin hat die Auflagen zur Durchführung der Veranstaltung heute am frühen Abend (18:27 Uhr) stark erhöht. Unter anderem ordnet die Behörde an: Jeder Messeteilnehmer muss der Messe Berlin belegen, nicht aus den definierten Risikogebieten zu stammen oder Kontakt zu einer Person aus den Risikogebieten gehabt zu haben. Die Auflagen insgesamt sind von der Messe Berlin nicht umsetzbar.

Die ITB Berlin ist die weltweit führende Reisemesse mit rund 10.000 Ausstellern aus über 180 Ländern sowie insgesamt 160.000 Besuchern.

Buchungsportal Campstar in Insolvenz

Über das Vermögen campstar Worldwide Camping GmbH ist am 31.01.2020 um 10:58 Uhr wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung  das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Eröffnung erfolgt aufgrund des am 01.11.2019 bei Gericht eingegangenen Antrags der Schuldnerin.

Die Firma ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 149801 eingetragen. Die am Stadtdeich 5 in 20097 Hamburg residierende Firma wurde durch die Geschäftsführer Herrn Raphael Christoph Wagner,  Herrn Rafal Pawel Steciuk und Herrn Carsten Greiner vertreten.

Die Gmbh betreibt unter der Webadresse www.campstar.com ein internationales Reservierungsportal für Campingplätze und Wohnmobilvermietungen.

Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Sven-Holger Undritz, Valentinskamp 70 / EMPORIO in 20355 Hamburg ernannt.

Am 6. Februar 2020 gab das zuständige Gericht bekannt, dass tags zuvor die Anzeige des Insolvenzverwalters über das Vorliegen von Masseunzulänglichkeit (§§ 208 bis 210 InsO) eingegangen ist.

Quelle: www.insolvenzbekanntmachungen.de