Löher zum CIVD-Präsidenten wiedergewählt

Die Mitglieder des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD) haben Bernd Löher zum Präsidenten des Branchenverbandes gewählt. Für Löher ist es die zweite Amtszeit an der Spitze des CIVD: Bereits von 2023 bis Anfang 2026 hatte er das Präsidentenamt inne. Im Rahmen der turnusmäßigen Vorstandswahlen wurden zudem Alexander Leopold, Thomas Siegert und Jürgen Vöhringer in ihren Ämtern bestätigt. Neu in das höchste Verbandsgremium wurden Jan Francke und Matjaž Grm gewählt.

Mit Bernd Löher (Director Business Development, Eura Mobil GmbH und Trigano Deutschland) übernimmt ein ausgewiesener Branchenkenner erneut die Führung des CIVD. Bernd Löher verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Caravaning-Industrie und engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen Verbandsgremien. Von 2020 bis 2023 verantwortete er als Vorstandsmitglied den Finanzbereich des CIVD, von 2023 bis Anfang 2026 stand er dem Verband bereits als Präsident vor.

„Ich danke den Mitgliedern des CIVD, auch im Namen des gesamten Vorstandes, für das große Vertrauen. Die Caravaning-Industrie hat sich in den vergangenen Jahren außerordentlich erfolgreich entwickelt und ihre enorme Attraktivität eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gleichzeitig stehen wir vor wichtigen wirtschaftlichen, politischen und technologischen Herausforderungen“, erklärt Bernd Löher. „Unsere Aufgabe als Vorstand ist es, gemeinsam mit den Verbandsmitgliedern die richtigen Rahmenbedingungen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Caravaning-Industrie zu schaffen. Wir wollen die Interessen unserer Industrie mit einer starken Stimme vertreten, Innovationen fördern und die Zukunftsfähigkeit unserer Branche konsequent weiter stärken.“

Thomas Siegert (Westfalia Mobil GmbH) übernimmt künftig das Amt des Vizepräsidenten. Er wurde ebenso wie Alexander Leopold (Erwin Hymer Group SE) und Jürgen Vöhringer (Vöhringer GmbH & Co. KG) in seinem Vorstandsamt bestätigt. Bernhard Kibler (Dethleffs GmbH & Co. KG) hatte sich auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Auch der bisherige Vizepräsident Dr. Holger Siebert kandidierte aufgrund seines Eintritts in den Ruhestand nicht erneut. Mit Jan Francke (Erwin Hymer Group SE) und Matjaž Grm (Knaus Tabbert AG) gehören dem CIVD-Vorstand künftig zwei weitere erfahrene Führungspersönlichkeiten aus der Caravaning-Industrie an.

Neuer Vorstand legt Aufgabenverteilung fest

Auf seiner konstituierenden Sitzung legte der neu gewählte CIVD-Vorstand die Verteilung der Ressorts fest. Neben der Verantwortung für das Ressort Technik, Umwelt und Infrastruktur übernimmt Thomas Siegert auch das Amt des Vizepräsidenten. Alexander Leopold bleibt für das Ressort Export verantwortlich. Jürgen Vöhringer vertritt weiterhin die Interessen der Zulieferindustrie. Jan Francke übernimmt künftig das Ressort Finanzen, während Matjaž Grm für Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein wird.

Jan Francke und Matjaž Grm neu im CIVD-Vorstand

Jan Francke, COO der Erwin Hymer Group, gehört dem Vorstand des CIVD erstmals an. „Die Wahl in den CIVD-Vorstand ist für mich eine große Ehre und zugleich eine spannende Aufgabe. Ich danke den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen“, sagt Jan Francke. „Ein starker und gut aufgestellter Verband ist für unsere Branche von zentraler Bedeutung. Der CIVD bringt die unterschiedlichen Akteure unserer Industrie zusammen, bündelt ihre Interessen und setzt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Branche. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung einzubringen und gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen und den Verbandsmitgliedern daran zu arbeiten, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität unserer Industrie langfristig zu sichern.“

Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurde Matjaž Grm, CSO der Knaus Tabbert AG. Er wird künftig den Bereich Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes verantworten. „Ich danke den CIVD-Mitgliedern herzlich für das Vertrauen und freue mich sehr über die Wahl in den Vorstand. Caravaning steht für Freiheit, Individualität und eine besondere Form des Reisens. Genau diese Faszination begeistert immer mehr Menschen. Sie sichtbar zu machen und zugleich die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung unserer Industrie überzeugend zu vermitteln, ist eine zentrale Aufgabe des CIVD“, erklärt Grm. „Der Verband hat in den vergangenen Jahren eine sehr erfolgreiche Kommunikations- und Marketingarbeit geleistet. Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit dem Vorstand und dem CIVD-Team fortzusetzen und die Strahlkraft unserer Branche weiter zu erhöhen.“

Dr. Holger Siebert nach 28 Jahren im Vorstand verabschiedet

Mit Dr. Holger Siebert verabschiedete der CIVD eine der prägenden Persönlichkeiten der Caravaningbranche in den Ruhestand. Seine berufliche Laufbahn in der Caravaning-Industrie führte ihn zunächst zur Firma Bürstner. Über viele Jahre stand er zudem als Geschäftsführer an der Spitze von Eura Mobil und prägte die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens maßgeblich mit. Seit 1998 gehörte Dr. Siebert dem Verbandsvorstand an und brachte als Vorstand für das Ressort Öffentlichkeitsarbeit seine umfassende Branchenkenntnis über nahezu drei Jahrzehnte in die Arbeit des CIVD ein.

Für sein außergewöhnliches Engagement für den Verband und die Caravaning-Industrie verlieh der CIVD Dr. Siebert im Rahmen der Mitgliederversammlung die Goldene Ehrenmedaille, die höchste Auszeichnung des Verbandes.

In seiner Laudatio würdigte der ehemalige CIVD-Präsident Hermann Pfaff Dr. Siebert nicht nur als profunden Branchenexperten und wichtigen Gestalter der Verbandsarbeit, sondern insbesondere auch als Persönlichkeit, die den CIVD und die Caravaning-Industrie über Jahrzehnte auf menschlicher Ebene geprägt hat.

Norbert Schluga sen. im 82. Lebensjahr verstorben

Abschied von einer Tourismus-Legende: Der Kärntner Tourismus-Pionier und Gründer von Schluga Camping, Norbert Schluga sen., ist am 23. August 2026 im 82. Lebensjahr verstorben.
 
Über Jahrzehnte hinweg prägte der visionäre Unternehmer mit unermüdlichem Herzblut den Campingtourismus im Gailtal. Er trug maßgeblich dazu bei, die Region rund um Hermagor, den Pressegger See und das Nassfeld weit über die Landesgrenzen Österreichs hinaus als Top-Urlaubsdestination bekannt zu machen.
 

Vom einfachen Obstgarten zum Fünf-Sterne-Imperium

Die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens begann bescheiden. Mit außergewöhnlichem Weitblick und einer klaren Vision vor Augen baute Norbert Schluga sen. einen einfachen Obstgarten zu einem international angesehenen Fünf-Sterne-Camping-Imperium aus. Seine Leidenschaft für die Beherbergung und sein Gespür für die Bedürfnisse der Gäste machten Schluga Camping zu einem Synonym für Qualität und herzliche Kärntner Gastfreundschaft.
Auch nach der Übergabe an die nächste Generation und der späteren Weiterführung der Anlagen als EuroParcs Hermagor-Nassfeld blieb sein Lebenswerk das Fundament des heutigen touristischen Erfolgs in der Region.
 

Ein echter Visionär mit Handschlagqualität

In der Region verliert man mit Norbert Schluga sen. nicht nur einen erfolgreichen Geschäftsmann, sondern vor allem eine markante Persönlichkeit, die stets das Wohl des gesamten Tals im Blick hatte. Wegbegleiter und Partner, darunter das Team von EuroParcs, bekundeten in tiefem Mitgefühl ihre Trauer und würdigten seinen unschätzbaren Beitrag:
„Mit viel Herzblut und Leidenschaft hat er die Region geprägt. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie“, so die Betreiber in einem emotionalen Abschiedsgruß.

Schluga galt zeit seines Lebens als Macher, dessen Innovationsgeist den Kärntner Tourismus nachhaltig modernisiert und professionalisiert hat.
 

Prägend für die Region

Norbert Schluga sen., geboren am 16. Dezember 1944, hinterlässt eine tiefe Lücke im Gailtal. Die Nachricht von seinem Ableben sorgt in der gesamten Tourismusbranche für große Anteilnahme. Das Gailtal nimmt Abschied von einem großen Pionier, dessen Name für immer mit dem Aufstieg des regionalen Tourismus verbunden bleiben wird.
 
Norbert Schluga sen. hinterlässt seine Gattin Christa, seine Kinder Norbert und Claudia sowie Anneliese und Christian und seine Enkel Elena, Jakob, Matteo und Felix. Die Verabschiedung findet am Samstag, dem 29. August 2026, um 16 Uhr in der Aufbahrungshalle Hermagor statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im Familienkreis.
 
 

Hans-Jürgen Hess mit 78 Jahren verstorben

Am 09.12.2022 ist Hans-Jürgen Hess im Alter von 78 Jahren verstorben. Der Journalist und ehemalige Vorsitzende der CTJ war ein Urgestein der Caravaning-Branche und hat sich um den Förderung des Reisemobiltourismus verdient gemacht.

Den gebürtigen Braunschweiger verschlug es durch seine Tätigkeit bei verschiedenen Tageszeitungen nach Stuttgart. Schon bald fand er im Caravaning seine Leidenschaft. Hans-Jürgen Hess wurde Pressesprecher des VDWH, dem Verband Deutscher Wohnwagen- und Wohnmobilhersteller e.V. – der Vorgängerorganisation des heutigen CIVD. Später wechselte Hess zurück in das redaktionelle Tagesgeschäft und wurde Mitbegründer der Zeitschrift Camping, Cars und Caravans bei DoldeMedien, die er anschließend maßgeblich mit aufbaute. Dort stieg er bis zum Verlagsleiter auf. Hess wechselte zum Deutschen Caravaning Handels-Verband e.V. (DCHV), dessen Geschicke er als Geschäftsführer leitete. Anschließend schrieb er für die Motor Presse Stuttgart insbesondere für die Promobil.

Mit dem Reisemobiltourismus hatte Hans-Jürgen Hess sein Steckenpferd gefunden. Besonders lag ihm die Weiterentwicklung von Reisemobil-Stellplätzen am Herzen. Schon 1987 erstellte er im Auftrag des VDWH das erste Stellplatzverzeichnis mit 77 Stellplätzen. So war es nicht ungewöhnlich, dass er während seiner Dienstreisen lieber im Wohnmobil auf Stellplätzen übernachtete, als in Hotels. Die Plätze wurden dann ausführlich beschrieben und bewertet. Durch seine Nähe zur Szene kannte er die Sorgen und Nöte der Stellplatzbetreiber ebenso, wie die Anforderungen der Reisenden an einen modernen Stellplatz. Sein ständiges Engagement brachte ihm schnell den Spitznamen „Stellplatzpapst“ ein. Auf seine Initiative hin wurden die Auszeichnungen „Stellplatz des Monats“ bzw. „Stellplatz des Jahres“ vergeben.

Nebenbei engagiert sich Hans-Jürgen Hess in dem Fachverband CTJ, der Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten, dessen erster Vorsitzender er bis Mitte der 1990er Jahre war. Ab 2008 war dann bis 2011 als geschäftsführender Vorsitzender der CTJ tätig. Auch in dieser Tätigkeit verstand er sich als Förderer der Branche und versuchte mit neuen Ideen, Messen, Touristiker, Hersteller und branchenfremde Journalisten für das Thema Caravaning zu begeistern. Jahrelang war Hess zudem einer der Laudatoren bei der Verleihung des CTJ Meilensteins.

Mit dem offiziellen Eintritt in den Ruhestand kaufte Hess ein Haus in Mecklenburg-Vorpommern und erfüllte sich mit dem neuen Wohnsitz an der Küste einen persönlichen Traum. Dabei war es mehr ein Unruhestand, denn seinem Steckenpferd, der Berichterstattung über Stellplätze, blieb er bis zu seinem Tod treu. Dem hektischen Redaktionsalltag hatte er aber den Rücken gekehrt. Hans-Jürgen Hess schrieb seine Geschichten von zu Hause, wo er im Alter von 78 Jahren plötzlich verstarb. Seinem Wunsch entsprechend, wird er in kleinem Kreis auf See beigesetzt.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Unser tief empfundenes Beileid gilt den Angehörigen.

Heidi von Saint George verstorben

Heidi von Saint George

Am 15.1.2021 ist unsere CTJ-Kollegin, Heidi von Saint George, nach längerer Krankheit im Kreise ihrer Lieben von uns gegangen.

Heidis große Leidenschaft war das Reisen. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Jutta hat Heidi mit wunderschönen Fotografien über ihre Entdeckungen aus der Ferne berichtet und auch die Arbeiten ihres Ehemannes Günter bereichert.

Ihrer Heimatstadt Münster war Heidi besonders verbunden. Als Liebeserklärung hat Heidi mit ihrer Schwester Jutta in dem wunderschönen Bildband ‚Münster ist jovel‘ die Stadt, die Landschaft und ihre Menschen porträtiert.

Wir werden ihr Andenken in Ehren halten. Unser tief empfundenes Beileid gilt den Angehörigen.

 

 

Dr. Oliver Graßy neuer Geschäftsführer bei DoldeMedien

Dr. Oliver Graßy

Dr. Oliver Graßy, 58, übernimmt die Geschäftsführung bei DoldeMedien. Der Special Interest Verlag aus Stuttgart gehört zur Forum Media Group mit Sitz in Merching bei Augsburg.

DoldeMedien ist besonders in den Bereichen Caravaning und Camping aktiv. Unter anderem erscheinen in dem Verlag Zeitschriften wie Reisemobil International, Camping, Cars & Caravans und Camper Vans.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr. Oliver Graßy einen in der Medienbranche erfahrenen und noch dazu Caravaning-affinen Geschäftsführer gewinnen konnten, der inhaltlich und persönlich ganz ausgezeichnet zu unserem Verlag passt“, sagt Tanja Herkert, Mitglied der Gesellschafterfamilie.

Herkert ist aktuell Geschäftsführerin im DoldeMedien Verlag, geht aber in Kürze in Elternzeit.

„Oliver Graßy wird die starke Position von DoldeMedien in unseren Kernmärkten mit der eingeschlagenen Digitalisierung weiter ausbauen und als ausgewiesener Strategie- und Marketingexperte mit langjähriger Führungserfahrung auch neue Impulse setzen.“

Dr. Oliver Graßy ist Wirtschaftswissenschaftler mit Marketingschwerpunkt. Seit 20 Jahren ist er als Geschäftsführer in führenden Unternehmen der Medienbranche tätig. Zuletzt leitete er von 2012 bis 2019 als Alleingeschäftsführer die PMG Presse-Monitor in Berlin.

Im November 2020 übernimmt er von Tanja Herkert die Geschäftsführung bei der DoldeMedien Verlag GmbH.

Info: www.doldemedien.de

 

Michael Herdemerten verstorben

Michael Herdemerten

Am 18. September 2020 ist nach langer Krankheit unser Geschäftsführer und langjähriges Mitglied Michael Herdemerten im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen. Er wurde 68 Jahre alt.

Herdemerten wuchs in Essen auf und legte dort die Abiturprüfung ab. Nach dem Jurastudium war er als Journalist für verschiedene Tageszeitungen tätig. Nach einiger Zeit wechselte er zur Messe Essen. Dort übernahm er nach kurzer Zeit die Funktion als Pressesprecher und versorgte lange Jahre die Kollegen mit Informationen. Dabei schlug sein Herz ganz besonders für die Essener Motorshow sowie die „Reise + Camping“.

Michael Herdemerten baute das traditionell gute Verhältnis zwischen CTJ und Messe Essen weiter aus. Er war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Verleihung des CTJ Meilensteins während der Eröffnungsfeier der jährlichen Messe „Reise + Camping“ einen festlichen Rahmen erhielt.

Als langjähriges CTJ-Mitglied übernahm Herdemerten im (Un)Ruhestand die Funktion des Geschäftsführers. Er lenkte von Essen aus das Tagesgeschäft unseres Verbandes und unterstützte damit den Vorstand maßgeblich.

Mit Michael Herdemerten verlieren wir einen fröhlichen und geschätzten Kollegen. Unser tief empfundenes Beileid gilt seinen Angehörigen.

 

Reimo Gründer Günter Holona verstorben

Heute erreichte die Redaktion die Nachricht, dass der Reimo Gründer Günter Holona am 30. Mai 2020 nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren verstorben ist. Holona startete mit Reimo im Jahr 1980 und war auch im 40. Jahr des Bestehens noch aktiv als Geschäftsführer tätig.

Bereits in jungen Jahren hatte der wassersportbegeisterte Student sein erstes Reisemobil selbst ausgebaut. Eigentlich wollte Günter Holona Lehrer werden. Nach Abschluss der Ausbildung kam es aber zu einem überraschenden Karrieende. Das Land Hessen hatte einen Einstellungsstopp für Lehrer verhängt. Eine Alternative musste her, also wurde das Hobby zum Beruf. Da die am Markt erhältlichen Komponenten, insbesondere die Hoch- bzw. Schlafdächer, den Ansprüchen von Günter Holona nicht genügten, fertigte er bald eigene Produkte.

Im Laufe von 40 Jahren ist aus Reimo ein großes, international agierendes Unternehmen geworden. Dabei ist der Selbstausbau von Reisemobilen nach wie vor ein wichtiges Standbein. Zusätzlich bietet Reimo ein umfangreiches Zubehörangebot mit einem mehr als 1.000 Seiten umfassenden Katalog. Außerdem ist Reimo Importeur der Marken Adria und Sunliving, die über ein Händlernetz und eigene Handelsbetriebe vermarktet werden.

Der Tod von Günter Holona ist ein großer Verlust für die Caravaning-Branche. Unser Beileid gilt seiner Familien und den Angehörigen.

Weitere Infos: www.reimo.com

Pierluigi Alinari verstorben

Pierluigi Alinari

Am frühen Vormittag des ersten Mai 2020 ist Pierluigi Alinari verstorben. Alinari war einer der letzten großen Unternehmer in der europäischen Reisemobilbranche. Seit 1980 waren die Freizeitfahrzeuge der bekannten Marken Caravan International, McLouis, Mobilvetta, Elnagh, Joint, Dream das Ergebnis seiner Ideen und seiner Leidenschaft.

Unruhestand

Alinari war bereits einmal in den Ruhestand gegangen. Lange hielt es den umtriebiegen Italiener aber nicht zu Hause. Mit der Marke P.L.A. (PierLuigi Alinari) die seinen Namen trug, startete er im Rentenalter nochmals durch und war so erfolgreich, dass er nach einigen Jahren sogar Giottiline übernehmen konnte.

Alinari hat im Februar 2020 sein 85. Lebensjahr vollendet. Bereits vor zwei Jahren hatte er sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Mittlerweile ist die Firma an die französische Rapido-Gruppe verkauft worden. Damit ist der Fortbestand seiner Unternehmungen auch zukünftig gesichert.

Ein Leben für das Caravaning

Pierluigi Alinari hat sich sein Leben lang für den Caravaning-Tourismus stark gemacht und auch mit Hingabe gelebt. Er genoß hohes Ansehen bei Mitarbeitern, Kollegen und Wettbewerbern. Neben seinen unzähligen beruflichen Aktivitäten engagierte er sich auch politisch und widmete sich sozialen Aktivitäten auch über das toskanische Val d ‘ Elsa hinaus.

Unser Mitgefühl gilt neben den Mitarbeitern vor allem der Familie, insbesondere seiner Frau Graziella.

Weitere Infos: www.placamper.it, www.giottiline.com

Branchen-Urgestein Gerhard Reisch verstorben

Am 5. März 2020 ist Gerhard Reisch im Alter von 81 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Gerhard Reisch war nicht nur ein Urgestein der Branche sondern auch ein echtes Original. Es dürfte kaum jemanden in der Branche gegeben haben, den er nicht kannte. Und alle kannten ihn.

Gerhard Reisch war eine echte Frohnatur, der die Branche maßgeblich und nachhaltig mit geprägt hat. Er setzte sich stets für die Weiterentwicklung des Reisemobiltourismus ein und wurde nicht müde, von der Politik mehr Stellplätze zu fordern. Gleichzeitig versuchte er die Camper zusammen zu bringen. Nicht nur, dass er in Schweinfurt den ersten Reisemobilclub in der Region gründete, er organisierte auch eine Reihe von Clou-Reisen, und auch das erste Fendt-Treffen 1995 war seine Kreation. Im European Motorhome Club (EMHC) war Reisch im Vorstand. Als dessen „Reiseminister“ organisierte er zahlreiche Treffen und Reisen und hielt die Fahnen des Euro Motorhome Clubs auf zahlreichen Messen hoch. Ob nach Italien, Großbritannien oder Skandinavien: die Touren zeichneten sich immer durch Abwechslungsreichtum und tolle Programme aus. Ob Messen oder Reisen: Immer mit an seiner Seite war Ehefrau Maria, die auch in der Firma eine tragende Rolle spielte.

Aus der Geschichte des Caravan Salons ist Gerhard Reisch nicht wegzudenken. „Außer am ersten habe ich bisher an allen Caravan-Salons teilgenommen“, war Gerhard Reisch immer sichtlich stolz. Auch am ersten Salon hätte der damals noch junge Gerhard Reisch gerne teilgenommen, wie er selbst verriet. Er besaß aber noch keine Krawatte. Heute kaum vorstellbar, bestand damals für Verkäufer eine Krawatten-Pflicht und somit durfte Reisch nicht teilnehmen.

„Früher schliefen wir nachts in den ausgeräumten Regalen des Messestandes, um das Geld einer Übernachtung für andere gesellschaftliche Dinge zu sparen“, sagte Gerhard Reisch über die Messen der 70er Jahre.

Der gelernte Bäcker startete seine Karriere in der Campingbranche bei der Firma Campinggaz, für die er in den 1960er Jahren tätig war. Nach einer kurzen Unterbrechung übernahm Reisch die Deutschland-Vertretung für Optimus-Spiritus- und -Benzinkocher. Aus diesem Geschäft wuchs ein florierendes Unternehmen. Die Firma Freizeit Reisch begann in der Folgezeit auch Leuchten, Wasserpumpen, Kocher, Kühlschränke zu  vertreiben. Reisch zählte viele Hersteller zu seinen Kunden. Seinen großen Coup landete er, als er die Deutschlandvertretung der schwedischen Firma Alde übernehmen konnte. Die wird mittlerweile von seinem Sohn Christian und dessen Familie weitergeführt.

Kein Grund für den geborenen Hessen in den Ruhestand zu gehen. Gerade Reisemobilisten ist Freizeit Reisch durch die Holiday-Clean ein Begriff. In vielen Ländern sorgen die Strom- und Versorgungssäulen auf den Stell- und Campingplätzen für Komfort und Hygiene.

Für sein Engagement wurde Gerhard Reisch vielfach ausgezeichnet. So ist er unter anderem Preisträger des Branchen-Oskars „Lupo“ und wurde 2017 auf dem Caravan Salon als „Persönlichkeit des Jahres“ ausgezeichnet. Die Vereinigung der Caravaning- und Touristikjournalisten (CTJ) verlieh Gerhard Reisch 2009 den Meilenstein für sein Lebenswerk.

EMHC-Präsident Dieter Steinacker kondolierte Ehefrau Maria Reisch zum Tod ihres allseits beliebten Mannes: „Es hat sich im höchsten Maß um die Reisemobilwelt verdient gemacht.“

Nordsee Tourismus kooperiert mit NORDSEE Restaurants

  • Nordsee Tourismus verstärkt Auslandswerbung und kooperiert mit NORDSEE Restaurants in Österreich
  • Gemeinsames Gewinnspiel ab sofort in allen NORDSEE Restaurants in Österreich gestartet
Bild (von links nach rechts): Olaf Raffel, Geschäftsführer Tourismus Marketing Service Büsum GmbH, Alexander Pietsch, Geschäftsführer von NORDSEE Österreich, Moritz Luft Geschäftsführer Sylt Marketing GmbH, Frank Timpe, Vorstand der AmrumTouristik AöR bei der Vorstellung von Kooperation und Gewinnspiel auf der Ferienmesse im Januar 2020 in Wien.

V.l.n.r: Olaf Raffel, Geschäftsführer Tourismus Marketing Service Büsum GmbH, Alexander Pietsch, Geschäftsführer von NORDSEE Österreich, Moritz Luft Geschäftsführer Sylt Marketing GmbH, Frank Timpe, Vorstand der AmrumTouristik AöR bei der Vorstellung von Kooperation und Gewinnspiel auf der Ferienmesse im Januar 2020 in Wien.

Die NORDSEE Restaurants führen von Ende Februar 2020 bis Anfang April 2020 gemeinsam mit der Urlaubsregion Nordsee Schleswig-Holstein ein großes Gewinnspiel durch. Die Kunden können dabei eine Traumreise nach Büsum in das Hotel Lighthouse gewinnen.

„Die NORDSEE Filialen in Österreich als Kooperationspartner gewonnen zu haben, begeistert uns, weil wir wunderbar potentielle Feriengäste auf die Attraktivität unserer Region aufmerksam machen können. Durch die Aktion haben wir die Möglichkeit, gezielt und effektiv für unsere Region zu werben.“ führt Frank Ketter, Geschäftsführer der Nordsee-Tourismus-Service GmbH, aus. Olaf Raffel, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Service GmbH ergänzt: „Unsere Nordsee-Werbebroschüren liegen dann auch in den Restaurants aus und machen Lust auf einen Nordsee-Urlaub, z.B. in Büsum.“
Anlässlich der Präsentation der Nordsee Urlaubsorte auf der Ferienmesse in Wien trafen die Geschäftsführer Olaf Raffel, (Tourismus Marketing Service Büsum GmbH), Moritz Luft, (Sylt Marketing GmbH), Frank Timpe (AmrumTouristik AöR) den Geschäftsführer von NORDSEE Österreich, Herrn Alexander Pietsch zu einem Kooperationstreffen.

Infos: www.nordseetourismus.de